Literatur und Lesetipps!

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Bücher zu Pastoraltheologie, Theologie und Soziologie, auch Vorträge, Tagungsberichte und Podcasts!

Die vorgestellten Bücher sind meist in einem Exposé zusammengefasst und mit Thesen verbunden.

 

Hier gibt es ein Bücherpadlet mit kurzen Tipps - gerne tragen Sie Ihre Lesetipps ein.

 

 

Tomás Halík: Der Nachmittag des Christentums

 

Hier geht es zur Rezension von Jan Loffeld.

Hier findet Ihr eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen des Buches.

Ich schätze an Tomás Halik, dass er nicht jammert, sondern in der krisenhaften Gegenwart einen Kairos sieht. Er ist ein zutiefst spiritueller Mensch, der den christlichen Topos von Tod und Auferstehung nicht auf das eigene Jenseits, sondern auf den Prozess der Kirche, des Glaubens und des Christentums anwendet. Chapeau!

 

 

Eingespielt - Ausgespielt!

Vom notwendigen Wandel des Pastoralen Habitus in der Kirche

Das zweite Buch zum Prozess "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten" liegt jetzt vor. Michael N. Ebertz und Janka Stürner-Höld sind bei der Erarbeitung der Pastoralberichtestudie auf einen Pastoralen Habitus gestoßen, der Entwicklung erschwert. Er ist eng verwoben mit dem Katholisch-Kirchlichen Feld und den damit verbundenen Spannungen. Die Elemente des Pastoralen Habitus beziehen sich auf bestimmte Orientierungen, die Haltungen und Handeln, Denken und Entscheidungen prägen. Der Habitus ist tatsächlich wie ein Habit, den man angezogen hat und der Persönliches und Organisationales auf eine bestimmte Weise prägt, so dass Veränderung und Innovation fast verunmöglicht werden. Für die weitere Kirchenentwicklung sind das Erkennen des eigenen und des systemischen Habitus und Schritte der Überwindung entscheidend, um einen Kulturwandel zu einer Kirche an vielen Orten zu ermöglichen.

must read!

Kirche als Netzwerk pastoraler Orte und Ereignisse

Mit diesem Buch liegt die erste Verlagsveröffentlichung zum Prozess "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten" vor. Das Buch widmet sich der Netzwerkstudie, die am Lehrstuhl von Michael Schüßler in Tübingen entstanden ist, bietet aber auch grundsätzliche Artikel zu Chancen und Risiken der Kirchenentwicklung und einen Innenblick der Prozesskoordination.

Hier finden Sie die Zusammenfassung der Thesen der Autor:innen.

 

 

Was fehlt, wenn die Christen fehlen

Das kleine Buch von Matthias Sellmann bietet eine Kurzformel des Christseins, die an die säkulare Welt anschlussfähig ist. Zwei Abende lang trafen sich 12 engagierte aus dem Dekanat Böblingen und aus der Diözese, um über die gemeinsame Lektüre zu sprechen. Das eigene Christsein, der eigene Glaube und die eigenen Erfahrungen mit der christlichen Lebensklugheit und ihren drei Kompetenzen wurden Thema. Nicht ganz leicht zu lesen, aber lesenswert war das Fazit der engagierten Leser:innen. Annegret Hiekisch und Christiane Bundschuh-Schramm haben die Abende geleitet und die Präsentation zum Nachlesen erstellt.

Hier findet Ihr die Thesen des Buches in einer Präsentation.

 

 

GOTT IN DER KRISE

Gedanken zum Gottesglauben in Zeiten der Pandemie und des Krieges

Ein Essay von Prof. Dr. Thomas Fliethmann, Direktor des Instituts für Fort- und Weiterbildung

Hier finden Sie den Essay.

 

 

Okkasionelle Pastoral

Okkasionelle Pastoral ist ein MUST READ für alle, die in der Sakramentenpastoral tätig sind. Ich lege das Buch allen ans Herz, die Erstkommunionkatechese, Firmkatechese oder Taufkatechese anleiten und begleiten. Okkasionelle Pastoral ist Pastoral und Sakramentenpastoral "bei (guter) Gelegenheit", denn es sind die biographischen Okkasionen (Gelegenheiten), die Menschen bewegen, mit der Kirche in Kontakt zu kommen, "wenn es passt". In biographischen Übergängen und bezogen auf bestimmte Lebensphasen besitzen kirchliche Sakramente (und Sakramentalien) als außeralltägliche Ereignisse Relevanz, um das eigene Leben zu ordnen, zu gewichten, um Biographie zu schreiben und Sinn herzustellen. Dann aber sind Sakramente und deren Vorbereitung keine Orte für Organisationszwecke (Belehrung, Bindung, Rekrutierung), sondern Okkasionen der Gottesbegegnung, Ereignisse, mit denen die göttliche Kraft im Leben der Menschen entdeckt wird und dem Leben der Menschen zukommt.

Hier finden Sie die Thesen der beiden Autoren Johannes Först und Peter Frühmorgen.

 

 

Reckwitz/Rosa. Spätmoderne in der Krise

Das neue Buch von Reckwitz und Rosa bietet zwei Gesellschaftstheorien der Moderne. Gesellschaftstheorien leisten einen Gesamtblick auf die soziale Situation und bieten Instrumente, sie wahrzunehmen.

In Teil 1 wird die Gesellschaftstheorie der Moderne von Andreas Reckwitz beschrieben. Er zeigt uns auf, was die Moderne ausmacht und von welchen Spannungen sie lebt. In einem Schlussabschnitt beleuchte ich einige Themenfelder, die sich daraus für Kirche und Theologie ergeben, aktuell auch für Kirchenentwicklung und den Synodalen Weg.

Hier findet Ihr das Exposé.

Prof. Dr. Christian Bauer aus Innsbruck hat dem Buch eine empfehlende Rezension auf feinschwarz gewidmet:

https://www.feinschwarz.net/andreas-reckwitz-ein-must-read-der-theologie/

Beide Autoren haben in den Texten ihre Theorien von Singularisierung, Resonanz und Beschleunigung weiterentwickelt.

 

 

 

Kasualiennutzung - neue empirische Befunde

Kasualien – ein Familien-Event im feierlichen Ambiente oder eine glaubensbezogene selbstverständliche Tradition?
Im Rahmen einer neuen evangelischen Netzwerkstudie wird auch die Kasualiennutzung untersucht und werden die Kasualiennutzer:innen befragt*. Die Ergebnisse sind relevant für Katechese und Feier der Kasualien.

Hier die kurze Darstellung der empirischen Befunde und eines Fazits.

 

 

Gottesdienst und Macht

Aktuell erscheinen einige Bücher zum Thema Macht in der Kirche bzw. Entmachtung. Dieses Buch - herausgegeben von Stefan Böntert, Julia Knop, Winfried Haunerland und Martin Stuflesser - widmet sich der Machtfrage im Gottesdienst und dem Klerikalismus in der Liturgie. 

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Thesen.

 

Rudolf Englert: Was wird aus Religion?

Die "Beobachtungen, Analysen und Fallgeschichten zu einer irritierenden Transformation" (Untertitel des Buches) muss Kirche wahrnehmen, wenn sie sich entwickeln will. 

In einem Exposé habe ich die Thesen Englerts zusammengestellt, das Buch ist aber im Gesamten eine Lektüre wert. 

Christiane Bundschuh-Schramm

 

 

Sabrina Müller Gelebte Theologie

Dieses Buch ist ein gelungener Band zum Thema Leutetheologie bzw. Gelebte Theologie. Beides ähnliche Ansätze, die für Kirchenentwicklung entscheidend sind (zu Leutetheologie siehe unten). 
Wer Engagment in der Kirche grundlegend theologisch verstehen will, findet in diesem Buch mehrere Zugänge:
allgemeines Priestertum, Gelebte Theologie und Empowerment. Neu bei Müller ist, dass sie die digitale Welt einbezieht und aufzeigen kann, wie dort Gelebte Theologie stattfindet. 

Hier ist die Zusammenfassung mit den wichtigsten Thesen.

 

 

 

 

 

Christoph Theobald: Christentum als Stil

Dieses Buch empfehle ich sehr - es bietet eine missionarische Pastoral, die die säkulare Welt ernstnimmt und kreativ mit ihr und nicht gegen sie einen zeitgemäßien Entwurf von Kirche vorlegt.
Besonders interessant ist die Entdeckung des Lebensglaubens, die hier ausführlich ausgearbeitet wird.

Die ausführliche Darstellung der zentralen Thesen finden Sie hier.

 

 

Pastoral für die Stadt

Martina Löw befasst sich in ihrer bereits zum Klassiker gewordenen Studie mit der Eigenlogik der Städte.

Martina Bär arbeit mit dieser Theorie der Eigenlogik und fragt nach einer angemessenen Gottesrede in (post-)modernen Stadtgesellschaften.

Für Akteure und Akteurinnen in der Citypastoral wie für alle, die Kirche in der Stadt weiterentwickeln wollen, lohnt sich die Lektüre des Exposés oder ein Blick in die beiden Bücher.

Beide Bücher werden in einem Exposé vorgestellt und bewertet.

 

 

Zeitenwende Coronakrise. Gott und Welt mit und nach der Pandemie

Neujahrsgespräch in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt mit einem Impulsreferat von Dogmatikprofessorin Julia Knop.

Zusammenfassung des Vortrags (Mitschrieb)

 

 

Ergebnisse der Langzeitstudie zur Religion der Österreicher*innen

Der bekannte emeritierte Pastoraltheologie Paul Michael Zulehner legt zwei Bücher zur Lage von Religionen und Religionsgemeinschaften in Österreich vor: das eine ist seine Interpretation der vorliegenden Untersuchungsergebnisse (1), das andere ist die Präsentation der Untersuchungsergebnisse selber (2). Diese Untersuchungsergebnisse beziehen sich zum einen auf eine repräsentative Studie von 2020, zum anderen auf die Zusammenstellung und den Vergleich der österreichischen Religionsstudien seit 1970. Es geht also um eine Langzeitstudie über den Zeitraum von 50 Jahren.

Hier finden Sie die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse, die auch für die diözesane Kirchenentwicklung von Interesse sind. 

 

 

 

Das Ereignis des Menschlichen. Menschenwürde und Seelsorge: Ein pastoraltheologischer Entwurf

Andree Burke: Das Ereignis des Menschlichen. Menschenwürde und Seelsorge: Ein pastoraltheologischer Entwurf,

Praktische Theologie heute Bd.171, Stuttgart: Kohlhammer 2020.

 Die ereignisbasierte Pastoral, eingeführt von Michael Schüßler mit seiner Habilitationsschrift „Mit Gott neu beginnen“, erfreut sich einer breiter werdenden Rezeption. In „Gemeinde auf Zeit“ (Besprechung ebenfalls auf dieser Seite) hat Peter Scherle Gemeinde auf Ereignis umgestellt und möchte damit dem Streit zwischen auf Dauer und auf Zeit entgehen.

Andree Burke legt nun einen Entwurf einer ereignisbasierten Seelsorge vor, die im Ereignis des Menschlichen gründet und dieses zum Vorschein bringen möchte. Freilich ist das Ereignis dem Machen entzogen, eine ereignisbasierte Seelsorge ist ein mach(t)loses Unterfangen, in dem sich das Mächtige des Menschlichen zeigen kann.

 

 

 

Das Handeln Gottes und die Coronakrise

Reinhold Bernhardt: Das Handeln Gottes – Christliche Perspektiven, in: Klaus von Stosch / Muna Tatari (Hg.): Handeln Gottes – Antwort des Menschen, (Beiträge zur komparativen Theologie Bd. 11) Paderborn: Schöningh Verlag 2014, 13-34.

Die Coronakrise stellt die Theologie vor Herausforderungen. Christiane Bundschuh-Schramm hat klassische und neue Modelle zum Handeln Gottes in der Welt, die Reinhold Bernhardt in seinem Aufsatz vorstellt, mit der Coronakrise und dem Virus Covid-19 gegengelesen.

Hier bitte weiterlesen.

 

 

 

Jan Loffeld: Der nicht notwendige Gott. Die Erlösungsdimension als Krise und Kairos des Christentums inmitten seines säkularen Relevanzverlustes

Jan Loffeld: Der nicht notwendige Gott. Die Erlösungsdimension als Krise und Kairos des Christentums inmitten seines säkularen Relevanzverlustes, (Erfurter Theologische Studien Bd. 117), Würzburg: echter 2020.

 Jan Loffeld ist ein kreativer Kopf unter den Pastoraltheolog*innen, an seiner eben erschienenen Habilitationsschrift kann ich gerade in Coronazeiten nicht vorübergehen. Denn die Krise hat mit Gott zu tun, ob man will oder nicht, stellt sie die Gottesfrage neu.

So jedenfalls meine bisherige Auffassung. Jan Loffeld spitzt die Krise nochmals zu, denn er konstatiert nicht eine allgemeine Gotteskrise, sondern eine spezifische Krise des Christentums. Denn seine Kerninhalte von Erlösung, Rettung und Heilung erleiden einen nicht mehr übersehbaren Relevanzverlust, dem sich Lehramt, Theologie und Pastoral, so Loffeld, stellen müssen.

hier weiterlesen

 

 

Monika Kling-Witzenhausen: Was bewegt Suchende? Leutetheologien – empirisch-theologisch untersucht

Monika Kling-Witzenhausen: Was bewegt Suchende? Leutetheologien – empirisch-theologisch untersucht, (Praktische Theologie heute 176), Stuttgart: Kohlhammer 2020.

Die Autorin, angehende Pastoralreferentin der Diözese Rottenburg-Stuttgart, legt mit diesem Band ihre Dissertation vor. Sie trifft eine „Option für die Suchenden“ und fordert auch von der Pastoral diese vorrangige Hinwendung zu den Suchenden, „ihre Sichtweisen als ein kritisches Korrektiv für das eigene theologische und pastorale Handeln zu deuten“ (286).

Die Arbeit kreist um die beiden Begriffe „Leutetheologien“ und „Schwellenchrist*innen“ – beide im Plural, sie verbleibt aber nicht auf der begrifflichen Ebene, sondern wird empirisch anhand von qualitativen Interviews mit Personen, die im Schwellenraum leben zwischen säkular und sakral, zwischen Kirche und Welt, in einer Art Kontaktzone zwischen religiöser Suche und institutioneller Distanz, vielleicht auch eine Art Warteraum für Gottesberührungen.

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Gemeinde auf Zeit. Gelebte Kirchlichkeit wahrnehmen, Praktische Theologie heute

Bubmann/Fechtner/Merzyn/Nitsche/Weyel (Hg.):

Gemeinde auf Zeit. Gelebte Kirchlichkeit wahrnehmen, Praktische Theologie heute

Bd.160, Stuttgart: Kohlhammer 2019.

Das Buch ist eine Aufsatzsammlung aus dem evangelischen Kontext und ist Teil eines kooperatives Forschungsprojektes zu diesem Thema „Gemeinde auf Zeit“.

Aus katholischer Sicht ist Interessantes zu erwarten, denn zum einen scheint uns die evangelische Kirche noch gemeindefixierter als die eigene, zum anderen ist diese daher noch mehr gezwungen, den Gemeindebegriff zu klären und andere Formen gelebter Kirchlichkeit darauf zu beziehen oder dies genau nicht zu tun.

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Norbert Scholl: Gott – der die das große Unbekannte. Staunens-Wertes und Frag-Würdiges

Norbert Scholl: Gott – der die das große Unbekannte. Staunens-Wertes und Frag-Würdiges, Ostfildern: Matthias Grünewald Verlag 2020.

Der emeritierte Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik Norbert Scholl traut sich zu fragen: „Kann man es denkenden und kritisch eingestellten Menschen verübeln, wenn sie sich schwer tun, heute an einen tatkräftigen personalen Gott zu glauben? Wenn sie überhaupt nicht mehr an einen ‚Herr‘-Gott glauben können?“ Und er gibt zu: „Wenn man erst einmal angefangen hat mit dem Fragen, dann kommt man an kein Ende mehr ...“ (17f)
Das Buch Gott – der die das große Unbekannt stellt sich, ich möchte sagen endlich, den Fragen, denen wir als Theolog*innen und als Kirche nicht mehr ausweichen können.

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Pastoral am Puls. Glaubenswege gehen - geistliche Prozesse leiten

 

Das Buch, herausgegeben von Michael Gerber, Hubertus Branzten, Kurt Faulhaber und Bernhard J. Schmid führt in die pastorale Schriftrolle ein, zeigt viele Anwendungen und begründet diese theologisch.

HIER finden Sie die ausführliche Besprechung mit vielen Zitaten und einer Verbindung zum Abendritual des  Nachhaltigen Sonntags.

 

 

 

 

Christoph Theobald - Hören, wer ich sein kann. Einübungen.

Pfarrvikar Lorenz Rösch hat das Buch "Hören, wer ich sein kann" für uns gelesen und in Thesen zusammengefasst.
Christoph Theobald beschreibt darin die geforderte kirchliche Umkehr zu einer Pastoral der Ermöglichung von Berufungs-Erfahrung und der Begleitung von Berufungs-Entfaltung.

Die Thesen finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

Kübra Gümüşay- Sprache und Sein

Kübra Gümüşay hat mit „Sprache und Sein“ ein hochaktuelles Buch geschrieben – in politischer und in kirchlich-theologischer Hinsicht. Christiane Bundschuh-Schramm über das Benennen und die Utopie des freien Sprechens.

Die Rezension finden Sie unter www.feinschwarz.net/die-macht-der-sprache/

 

 

 

 

 

 

Robert Misik - Die falschen Freunde der einfachen Leute

Robert Misik stellt in der landläufigen Rede, in den Medien und auch in der Wissenschaft Vereinfachungen im Wahrnehmen und Denken fest, die der komplexen Realität nicht entsprechen.
Daher zeigt er in diesem Buch differenzierte Bilder und Sichtweisen, die die Phänomenen, denen wir gesellschaftlich begegnen, eher treffen.

Wenn Pastoral nicht bei der Kirche, sondern bei den Menschen anfängt, wenn wir von den Menschen her auf Kirche schauen und nicht umgekehrt, dann hilft dieses Buch, mehr zu sehen.

Robert Misik: Die falschen Freunde der einfachen Leute, edition suhrkamp, 2019.

Hier finden Sie das Exposé zu den Hauptthesen und Fragen an die Pastoral

 

 

 

 

Andreas Reckwitz: Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Den Anfang macht Andreas Reckwitz mit seinem neuen Buch Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne.

2019 hat Andreas Reckwitz ein neues Buch vorgelegt, in dem er seine Thesen aus „Die Gesellschaft der Singularitäten“ weiterführt und präzisiert. Er bietet auch hier wieder eine nüchterne Gegenwartsanalyse, die die Paradoxien und Ambivalenzen der Gegenwart sichtbar macht, um über Schritte zu ihrer Veränderung nachzudenken. So zeigt er noch deutlicher als im Vorgängerbuch die Doppelstruktur der Spätmoderne als eine von Singularisierung und Polarisierung.

Für Theologie und Pastoral ergeben sich daraus wichtige Themen und Fragen, z.B.

-      Inwieweit verstärken Kirche und Pastoral die Singularisierung, obwohl sie sie verbal oft ablehnen?

-      Inwieweit ist Religion für bestimmte Personen ein Mittel der Abschottung und Abgrenzung?

-      In welchem Bezug stehen Kirche und Pastoral zur neuen Drei-Klassengesellschaft?

-      Wie können Kirche und Pastoral die Arbeit am Allgemeinen unterstützen?

Hier finden Sie Exposé und Themen und Fragen, die sich für de Pastoral ergeben.

 

 

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